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Geschichten aus dem Reich der Hexen, Elfen und Kobolde

Dieses Buch lädt den Leser mit seinen märchenhaften und lehrreichen Geschichten aus dem Reich der Hexen, Elfen und Feen zu einer Reise in die bunte Welt der Fantasie ein. Mit seinen lustigen Ausmalbildern ist es für Kinder ebenso geeignet wie für all jene, die im Herzen jung geblieben sind.

ISBN-13: 978-3735790729

 

Leseprobe

Bei den Zwergen
Es war ein schöner warmer Herbsttag und Nepomuck beschloss, einen Waldspaziergang zu machen. Der kleine Kobold liebte die Natur mit all ihren Bäumen, Blumen und Tieren. Überall standen Pilze und Nepomuck war froh, den kleinen Korb mit Blaubeerpasteten und selbstgemachter Limonade dabei zu haben. Flink ließ er sich auf einem Baumstumpf nieder und aß genüsslich schmatzend seinen Proviant bis auf den letzten Krümel auf. Dann trank er geräuschvoll seine Limonade aus der Flasche.
Ein Eichhörnchen kam vorbei und grinste frech: „Wohl bekommts!“
Nepomuck lachte und machte sich daran, die schönen braunen Pilze in seinen Korb zu sammeln, natürlich nahm er nur die kleinsten und selbst die waren noch fast zu groß für ihn.
Das Eichhörnchen half ihm und erzählte dabei die ganze Zeit von dem Wintervorrat, den es sich angelegt hatte. Keine Pilze, nein, aber Bucheckern, Eicheln und Nüsse.
Als Nepomuck endlich aufblickte, war er weit abgekommen von dem Weg, den er sonst ging. Der Wald kam ihm unbekannt vor.
Da hörte er ein lautes Jammern. Neugierig ging er der Stimme nach und sah ein kleines Männchen mit einer roten Zipfelmütze.
Der Zwerg erhob seine zornige Stimme und fuhr Nepomuck wütend an: „Was schaust du so dumm herum? Siehst du nicht, dass ich hier festhänge?!“
Nepomuck trat näher heran und sah, dass der Zwerg mit seinem langen weißen Bart in eine Kaninchenfalle geraten war und nicht mehr loskam.
„Moment!“
Zum Glück hatte Nepomuck immer sein scharfes Schnitzmesser dabei. Er stellte den Korb mit den Pilzen zu Boden und holte das Messer heraus. Schnipps! Ab war der Bart.
Der grimmige Zwerg fuhr sich mit der Hand über das Kinn und schrie außer sich vor Wut: „Was hast du getan? Mein schöner Bart, über lange Jahre gewachsen und mein ganzer Stolz … oje oje … was tu ich nur?“
Er sprang wie von einer Tarantel gestochen durch den Wald und das Eichhörnchen suchte schnell das Weite.
„Entschuldigen Sie, Herr Zwerg, aber ich wollte Sie nur befreien“, sagte Nepomuck zerknirscht.
„Du Nichtsnutz von einem Kobold!“, meckerte der Zwerg.
Jetzt wurden andere Stimmen laut und plötzlich wimmelte es von kleinen roten Zipfelmützen.
„Wo bleibst du denn Machbösemienezumgutenspiel?“
Der Zwerg berichtete mit mürrischer Miene. Die anderen Zwerge lachten, was seine Laune nicht gerade verbesserte.
„Wir können dich jetzt auch Dermitdemhalbenbart nennen“, kicherte einer von ihnen.
Nepomuck hatte inzwischen gezählt, es waren sieben Zwerge. Sie stellten sich vor und dem kleinen Kobold schwirrte der Kopf.
Ich heiße Lachmichvomstuhl!“
„Und ich Schaumichschlau.“
„Stolperüberjedenstein.“
„Gebemeinensenfdazu.“
„Neunmalklug.“
„Und ich bin Habeinbrettvormkopf.“
Nachdem sich Nepomuck auch vorgestellt hatte, luden die Zwerge ihn in ihre Höhle ein. Die befand sich in einem großen Berg und wur-de von Fackeln erhellt. Viele Zwerge liefen emsig mit Schubkarren hin und her. Andere werkelten an langen Holzbänken. Wieder andere schmiedeten und hämmerten an Metall. Nepomuck nahm einen schönen mit Edelsteinen besetzten Dolch in die Hand und bewunderte ihn ausgiebig.
„Na, da könnt ihr Kobolde wohl nicht mithalten, was? Ihr wisst ja gar nicht, was Arbeit ist und nervt nur alle mit euren Späßen, die nur ihr selbst versteht!“
Das kam natürlich von Machbösemienezumgutenspiel.
Nepomuck ärgerte sich: „Da irrst du dich aber gewaltig. Wir sind nicht so unnütz wie du denkst. Ich schnitze zum Beispiel Truhen und Schilder aus Holz. Es gibt sehr gute Handwerker unter uns. Aller-dings sind wir nicht so miesepetrig wie du. Wir lachen und singen bei unserer Arbeit.“ Der Kobold sah sich um. „Warum seid ihr alle so ernst? Das macht doch keinen Spaß!“
Neunmalklug lachte laut auf: „Miesepeter ist auch ein guter Name für dich!“
Machbösemienezumgutenspiel sah noch mürrischer aus als zuvor, aber alle anderen begannen zu lachen.
„Was sollen wir denn singen?“, fragte Schaumichschlau.
„Wir haben unseren Koboldsong und der geht so:
Wir lachen und wir singen,
wenn wir durch die Wälder springen.
Der Mond weist uns die Richtung
und wir tanzen auf der Lichtung.
Mal sind wir hier, mal sind wir dort!
Dreht ihr euch um, dann sind wir fort!
Wir Kobolde sind winzig klein,
doch woll’n wir gar nicht anders sein!“
Die sonst so ernsten Zwerge klatschten begeistert in die Hände und sangen ausgelassen mit, alle bis auf Machbösemienezumgutenspiel, aber der wollte wohl nur seinen schönen Namen nicht verlieren.
„Habt ihr was zu essen da? Dann dichten wir gemeinsam ein Zwergenlied!“, rief Nepomuck vergnügt.
Und so kam es, dass ein kleiner Kobold das Leben der Zwerge ver-änderte. Wundert euch also nicht, wenn aus einer Höhle im Berg plötzlich ein Lied ertönt oder ihr einem singenden Zwerg im Wald begegnet. Mit Gesang und guter Laune geht auch den Zwergen die Arbeit besser von der Hand und die von ihnen gefertigten 
Schmuckstücke sind wirklich einzigartig.


Nepomucks Märchen 

Kobold Nepomuck entführt euch in die bunte Welt der Märchen. Und hier ist allerlei los! Das ganze Zauberland steht Kopf, denn der vergessliche Zauberer Ugoblix hat sein Zauberbuch verlegt, Ginny findet sich an ihrem siebten Geburtstag plötzlich im Elfenland wieder, Nepomuck reist mit einem Flaschengeist durch die Lüfte und Jenny versucht das Märchenland zu retten, das die Hexe Babula in einem See aus flüssiger Schokolade ertränken will.
Zu jedem der 14 spannenden Märchen gibt es ein lustiges Ausmalbild - so können die kleinen Leser das Buch ganz individuell mitgestalten.
Neugierig geworden? Dann auf ins Märchenland!

Kobold Nepomuck begeistert Groß und Klein mit seinen Geschichten.
Bisher erschienen:
Nepomucks Abenteuer
Mit Nepomuck auf Weltreise
Geschichten aus dem Reich der Hexen, Elfen und Kobolde
Zauberhafte Gerichte aus der Koboldküche

Lesevergnügen für jedes Alter!

ISBN-13: 978-3746019260

 

 

 

 

Ein Interview mit der Autorin Ella Larssen

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Unheimliche Geschichten 

Aberglauben hatte stets seinen festen Platz in der menschlichen Gesellschaft. Tief verwurzelt scheint die Angst vor schwarzen Katzen, die von links unseren Weg überqueren, der Zahl 13 sowie Freitag dem Dreizehnten zu sein. Ebenso soll es Unglück bringen, unter einer Leiter hindurchzugehen oder einen Spiegel zu zerbrechen. Daher ist es also kein Zufall, dass dieses Buch genau 13 unheimliche Geschichten, eine schwarze Katze und einen Spiegel enthält. Wirken Flüche wirklich oder nur, wenn man an sie glaubt? Existieren Aliens und Zeittore ausschließlich in unserer Fantasie? Was ist möglich oder unmöglich, Wahrheit oder Fiction? Das müssen Sie, lieber Leser und liebe Leserin, selbst herausfinden. Doch Vorsicht! Verlieren Sie sich nicht zwischen den Zeilen dieses Buches.

 

Taschenbuchausgabe

https://www.amazon.de/Unheimliche-Geschichten-Christine-Erdic/dp/1093338334/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=31KJGOJX4KMHR&keywords=christine+erdic&qid=1556050280&s=gateway&sprefix=christine+erdi%2Caps%2C991&sr=8-1

 

 

E-Book

ASIN: B07QH1P9M3

 

https://www.amazon.de/dp/B07QH1P9M3

 

 

Leseprobe aus dem Buch

 

Das Haus im Sumpf

 

Das Haus war uralt. Die Holztür hing schief in den Angeln, und eine marode Wendeltreppe führte von der düsteren Halle ins erste Stockwerk hinauf. Es roch überall nach Fäulnis und Moder.

„Das hat Tante Emma dir hinterlassen? Das ist dein Erbe?“, fassungslos sah Marco seine Frau an.

Lisa nickte und schaute sich mit großen Augen um. „Natürlich müsste man hier einiges restaurieren …“

„Restaurieren? Der ganze Kasten ist Schrott, den kann man nur noch abreißen! Erzähl mir nicht, sie hat hier gewohnt!“

„Doch. Sie hat hier Seancen abgehalten, sagt man“, antwortete Lisa ehrfurchtsvoll. Marco lief ein Schauder über den Rücken. Danach sah das Haus auch aus.

„Hier und da ein bisschen Farbe, die Treppe stabilisieren - das bekommen wir schon hin.“ Lisa steckte voller Energie und war fest entschlossen, das in Angriff zu nehmen.

Marco holte sie auf halber Treppe ein. Es knarrte verdächtig.

„Wir sind zu schwer …“, brachte er noch heraus, bevor das morsche Holz nachgab.

„Lisa!“ Die Treppe brach unter ihm weg, und er stürzte polternd zu Boden. Lisa hangelte sich hoch. Komischerweise hielt der obere Teil ihr Gewicht, und sie erreichte tatsächlich den ersten Stock. Großartig! Dort unten lag Marco seltsam verkrümmt. Ein Fuß steckte noch in einem Stück der vermoderten Stufe. Sie, Lisa, war oben und konnte nicht hinunter, um nach ihm zu schauen. Was, wenn er sich das Genick gebrochen hatte?!

„Marco, bist du okay?“ Keine Antwort. Panisch sah sie sich um. Es gab keinen anderen Weg nach unten. Das Handy! Atemlos tippte sie eine Nummer ein … Nichts … Kein Empfang.

Vorsichtig und auf allen Vieren bewegte sie sich vorwärts. Nicht, dass sie auch noch einsackte! Es gab drei Türen. Spontan entschied sie sich für die mittlere und drückte langsam die Klinke herunter. Ein dunkler alter Schrank, ein Schaukelstuhl … bekannte Bilder. Wie in dem Traum, der seit Jahren immer wiederkehrte.

Das offene Fenster war direkt gegenüber der Tür, ein Butzenfenster, es wunderte sie nicht. In ihrem Traum hatte sie eine Schranktür nach der anderen geöffnet, auf der Suche nach etwas, das sie nie fand. Dann war sie zum Fenster gegangen und hatte im letzten Moment einen Blick in den wunderschönen Garten mit vielen Obstbäumen werfen können, bevor der alte Holzboden unter ihr nachgab und sie aufwachte. So war es jedes Mal gewesen. Nie hatte sie das Fenster erreicht oder herausgefunden, wonach sie eigentlich suchte.

Doch diesmal würde es anders sein. Sie wollte nicht erst lange forschen, sondern direkt zum Fenster gehen. Vorsichtig tastete sie sich an der Wand entlang, die Mitte des Raumes meidend. Geschafft! Jetzt war das Ziel ganz nah. Aufatmend sah sie hinaus. Doch da war kein blühender Garten, kein Baum, an dem sie herunterklettern konnte. Dort unten war Sumpf. Brodelnd und nach Verderben riechend. Wabernde Schatten lagen über braunem Morast. Grüne Lichter begannen zu glimmen, und -  nein das konnte nicht sein, es wurde langsam dunkel. Sie waren doch am frühen Morgen losgefahren. Wie konnte es dann jetzt schon dämmern?

Lisa schlug die Hände vor das Gesicht. Es war nur ein böser Traum, der schlimmste Albtraum, den sie je hatte.

 

©byChristine Erdic 

Endstation Anatolien

Auswandern? Mit fast vierzig Jahren und zwei schulpflichtigen Töchtern? Und noch dazu in den Orient? 

Das Morgenland lockt mit bunten Basaren, leuchtenden Farben, einem unvergleichlich blauen Himmel und geheimnisvollen mondbeschienenen Nächten. Doch wie ist das wirkliche Leben hinter dem Schleier der Illusionen?

Ein Buch, das das Leben schrieb! 

 

Taschenbuch https://www.amazon.de/Endstation-Anatolien-Christine-Erdic/dp/3752897112/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1538070970&sr=8-1&keywords=Endstation+Anatolien

 

E-Book https://www.amazon.de/dp/B07H7NG5DN/ref=sr_1_2?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1536594352&sr=1-2&keywords=christine+erdi%C3%A7

Zauberhafte Kinderbücher

Christine Erdic - oder ein Kobold kommt selten allein

 

©byChristine Erdic